26.07.2010 13:50

Der Beirat als unternehmerischer Sparringspartner

Unternehmerischer Beirat

Derzeit nehmen wir verstärkt wahr, dass insbesondere mittelständische Unternehmen Beiräte gezielt nutzen. Während die frühere „klassische“ Besetzung etwa aus Steuerberater, Rechtsanwalt und Unternehmerfreund bestand, geht es heute vermehrt um Neutralität und ergänzende Kompetenzen. Zum Teil werden Beiräte vor diesem Hintergrund auch neu besetzt, oder zum anderen Teil neu ins Leben gerufen. Insbesondere seit der Finanzmarktkrise 2009 sowie in Anlehnung an eine neue Verpflichtung für Aktiengesellschaften (gemäß BilanzModernisierungsGesetz) werden besonders Experten mit Finanzhintergrund nachgefragt.

Selbstbild versus Fremdbild

Um dem Selbstbild ein Fremdbild gegenüberstellen zu können, ist ein guter Beirat aus unserer Sicht der geeignete unternehmerische Sparringspartner. Ihn zeichnen Loyalität, Sachlichkeit und ein konstruktiver, kritischer Blickwinkel aus. Auch für inhabergeführte Unternehmen bietet dieser Apsekt ein neues, ergänzendes Potential. Häufig kommen dazu noch die Fragen des erfolgten oder bevorstehenden Generationswechsels bzw. zu klärender Nachfolgefragen.

Kursbestimmung

Mit dieser „Ressource“ werden die Voraussetzungen für eine mittel- und langfristige Kursbestimmung auf eine breitere Basis gestellt. Diese gilt es in einer offenen Gesprächskultur mit der Geschäftsleitung stetig und vorausschauend zu pflegen. Dieser Erfolgsfaktor wird durch eine offene und lösungsorientierte Kommunikationnach innen und aussen verstärkt. Der öffentlichkeitswirksame Effekt eines gut besetzten Beirats ist in der Regel auch positiv für die Aussenwahrnehmung des Unternehmens durch die verschiedenen Interessengruppen (Stakeholder).

Netzwerk als Multiplikator

Last but not least bringt der Beirat über das persönliche Netzwerk seiner Mitglieder auch multiplikatorisches Potential zugunsten des Unternehmens mit sich.
Bei Interesse oder Fragen zum Thema Beirat sprechen Sie uns bitte direkt an!